Handys bei der Hochzeit: Warum ihr eure Trauung lieber mit den Augen als durch das Smartphone erleben solltet

Die Musik beginnt. Die Tür öffnet sich. Ihr zieht zur Trauung ein und schaut in die Gesichter eurer Familie und Freunde. Mama lächelt. Papa verdrückt vielleicht schon die erste Träne. Eure besten Freunde freuen sich mit euch.

Und dann gehen die ersten Smartphones in die Höhe.

Natürlich möchte jeder diesen Moment festhalten. Das verstehe ich gut. Schließlich heiratet ihr nicht jeden Tag. Aber manchmal wünsche ich mir, dass die Gäste ihre Handys einfach in der Tasche lassen.

Denn eure Hochzeit findet nicht auf einem Bildschirm statt. Sie findet direkt vor euren Augen statt.

Wenn plötzlich alle Hochzeitsfotografen sind

Seit 2014 begleite ich Hochzeiten mit meiner Kamera. Inzwischen durfte ich mehr als 350 Paare an ihrem Hochzeitstag fotografieren.

Dabei habe ich viele berührende Momente erlebt. Kleine standesamtliche Trauungen, große Hochzeitsgesellschaften, kirchliche Hochzeiten und freie Trauungen unter freiem Himmel.

Eines haben sie gemeinsam: Es sind die Menschen, die diese Tage besonders machen.

Die Mutter, die ihren Sohn voller Stolz anschaut. Der Opa, der beim Ja-Wort lächelt. Die beste Freundin, die sich verstohlen eine Träne aus dem Gesicht wischt.

Solche Augenblicke liebe ich an meinem Beruf. Nur wird es schwierig, wenn sich diese Gesichter hinter Smartphones verstecken.

Statt eines herzlichen Lächelns sehe ich dann auf meinen Bildern ein Handy. Manchmal sogar gleich mehrere. Und ich denke mir: Schade. Dieser Moment wäre ohne Bildschirm dazwischen noch schöner gewesen.

Wenn das Smartphone plötzlich im Weg ist

Es gibt noch einen anderen Grund, weshalb ich bei Trauungen zurückhaltend mit Handys wäre.

Stellt euch vor, ihr gebt euch gerade die Ringe. Ich habe meine Position gefunden und möchte diesen Augenblick fotografieren.

Plötzlich lehnt sich ein Gast nach vorn, um mit seinem Smartphone ein eigenes Bild aufzunehmen.

Oder jemand tritt beim Einzug kurz in den Gang, weil von dort das Foto besonders schön werden könnte.

Das ist bestimmt gut gemeint. Schließlich möchten eure Gäste Erinnerungen sammeln.

Aber manchmal stehen sie dadurch genau dort, wo ich gerade fotografieren möchte.

Und der erste Kuss als Ehepaar lässt sich nicht einfach wiederholen.

Natürlich kann ich mich bewegen und auf die Situation reagieren. Das gehört zu meinem Beruf. Trotzdem wäre es schöner, wenn ich freie Sicht auf euch hätte und eure Gäste den Augenblick genießen könnten.

Handyfreie Trauung: Was bedeutet eigentlich Unplugged Wedding?

Vielleicht habt ihr den Begriff Unplugged Wedding schon einmal gehört.

Gemeint ist eine Hochzeit, bei der die Gäste während der Trauung bewusst auf Smartphones, Kameras und Videos verzichten.

Ich mag diese Idee.

Nicht, weil ich euren Gästen das Fotografieren verbieten möchte. Ganz im Gegenteil.

Beim Sektempfang, während der Feier oder später auf der Tanzfläche entstehen mit Smartphones oft herrlich spontane Bilder.

Das Selfie mit Oma. Ein lustiges Gruppenfoto mit den Trauzeugen. Oder der Schnappschuss vom Bräutigam, der auf der Tanzfläche alles gibt.

Solche Bilder haben ihren eigenen Charme.

Mein Vorschlag: Lasst eure Gäste während der Trauung einfach Gäste sein. Danach dürfen die Handys gern wieder herausgeholt werden.

Das gilt übrigens auch für Freunde, die selbst leidenschaftlich gern fotografieren.

Warum es manchmal besser ist, wenn der beste Freund nicht gleichzeitig die Verantwortung für eure Hochzeitsbilder trägt, habe ich in meinem Beitrag „Warum euer bester Freund nicht gleichzeitig euer Hochzeitsfotograf sein sollte“ beschrieben.

Wie bittet ihr eure Gäste, die Handys wegzulegen?

Ganz einfach. Freundlich und ohne große Regeln. Ihr könnt euren Wunsch bereits in der Einladung oder auf eurer Hochzeitswebsite erwähnen. Noch besser finde ich es, wenn die Person, die eure Trauung begleitet, kurz vor Beginn darauf hinweist.

Das könnte beispielsweise so klingen:

„Ihr Lieben, die beiden wünschen sich, dass ihr diesen Moment heute ganz bewusst mit ihnen erlebt. Deshalb bitten wir euch, während der Trauung auf Fotos und Videos zu verzichten. Marcus von MABIFOTO hält die Erinnerungen für euch fest. Ihr dürft euch also zurücklehnen, mitfiebern und diesen besonderen Augenblick gemeinsam genießen.“

Mehr braucht es meistens nicht.

Niemand fühlt sich ausgeschlossen und jeder weiß, worum es geht. Wenn ihr in einer Kirche oder im Standesamt heiratet, sprecht vorher auch über die dortigen Regeln für Fotos und Videos. Gerade bei einer kleinen standesamtlichen Trauung sitzen eure Gäste oft dicht beieinander. Ein ausgestreckter Arm mit Smartphone fällt dann besonders auf.

Falls ihr beispielsweise im historischen Rathaus Bernau heiratet, findet ihr in meinem Ratgeber zur standesamtlichen Hochzeit im Rathaus Bernau weitere Tipps zum Ablauf und zur fotografischen Begleitung.

Und was ist mit der Oma, die nicht dabei sein kann?

Es gibt natürlich Ausnahmen. Vielleicht lebt ein Familienmitglied weit entfernt. Oder ein lieber Mensch kann aus gesundheitlichen Gründen nicht an eurer Hochzeit teilnehmen.

Wenn ihr die Trauung deshalb filmen möchtet, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen. Überlegt vorher, wer die Aufnahme übernimmt. Vielleicht reicht ein Smartphone auf einem kleinen Stativ. Bei einer größeren Hochzeit kann auch eine professionelle Videobegleitung sinnvoll sein.

Wichtig ist nur, dass niemand mitten in der Trauung hektisch aufsteht oder euch mit der Kamera hinterherläuft. Auch bei MABIFOTO könnt ihr die fotografische Begleitung um ein Hochzeitsvideo ergänzen.

Welche Möglichkeiten ich anbiete, erfahrt ihr auf meiner Seite zu den Hochzeitspaketen und Leistungen.

Aber unsere Gäste möchten doch auch Fotos haben!

Na klar. Und das sollen sie auch. Viele Gäste fotografieren schließlich, weil sie am nächsten Tag gern ein paar Erinnerungen anschauen oder an Familie und Freunde verschicken möchten.

Deshalb erhalten meine Hochzeitspaare bereits innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Hochzeit eine erste Auswahl professionell bearbeiteter Bilder. Die vollständige Hochzeitsreportage stelle ich anschließend in einer persönlichen Onlinegalerie bereit.

Dort könnt ihr eure Fotos anschauen, herunterladen und mit euren Gästen teilen. So muss niemand während eures Ja-Wortes mit dem Smartphone hantieren, nur um später ein schönes Bild zu haben.

Und vielleicht entdeckt ihr in eurer Galerie sogar einen Moment, den ihr während der Trauung gar nicht mitbekommen habt. Die Träne eurer Mutter. Den stolzen Blick eures Vaters. Oder das breite Grinsen eurer besten Freundin.

Genau solche Bilder werden mit den Jahren immer wertvoller.

Mein persönlicher Wunsch an eure Hochzeitsgäste

Wenn ihr das nächste Mal zu einer Hochzeit eingeladen seid, probiert doch einmal etwas aus. Lasst euer Smartphone während der Trauung in der Tasche. Schaut hin, wenn das Brautpaar einzieht. Hört zu, wenn sich zwei Menschen das Ja-Wort geben. Freut euch mit ihnen.

Und wenn euch dabei eine Träne über die Wange läuft, dann lasst sie ruhig laufen.

Ich bin mit meiner Kamera da und halte auch solche Augenblicke fest. Nach der Trauung könnt ihr eure Smartphones gern wieder herausholen. Versprochen. 😉 Übrigens müsst ihr als Brautpaar nicht alles nach den Vorstellungen eures Fotografen planen.

Es ist eure Hochzeit. Ihr entscheidet, wie ihr feiern möchtet und welche Rolle Smartphones dabei spielen sollen. Ich kann euch aus meiner Erfahrung nur einen Rat geben: Schenkt euren Gästen die Möglichkeit, eure Trauung wirklich mitzuerleben.

Ihr plant eure Hochzeit 2027 oder 2028? Dann lasst uns kennenlernen!

Ich bin Marcus von MABIFOTO, euer Fotograf mit der Fliege.

Mein Fotostudio findet ihr im Gutshaus Börnicke bei Bernau. Von hier aus begleite ich Hochzeiten im Barnim, in Berlin, Brandenburg und deutschlandweit. Ob kleine standesamtliche Trauung, freie Trauung am See oder eine große Hochzeitsfeier mit euren Familien und Freunden: Ich möchte die Menschen und die Gefühle festhalten, die euren Tag besonders machen.

Dafür nehme ich mir auch schon vor der Hochzeit Zeit.

Bei einem kostenlosen Kennenlernen im Studio, telefonisch oder per Video sprechen wir über eure Wünsche. Wir schauen gemeinsam auf euren geplanten Ablauf und überlegen, welche fotografische Begleitung zu euch passt. Und natürlich können wir auch darüber reden, wie ihr mit Smartphones während eurer Trauung umgehen möchtet.

Ihr sucht noch euren Hochzeitsfotografen für 2027 oder 2028?

Dann fragt jetzt unverbindlich euren Hochzeitstermin bei MABIFOTO an.

Schreibt mir einfach euer Hochzeitsdatum, den Ort und ein paar Worte zu euren Plänen. Ich schaue persönlich nach, ob euer Termin noch frei ist. Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen!

Euer Marcus 🎀

MABIFOTO | Euer Fotograf mit der Fliege

Mit Herz und Leidenschaft.

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5 Fragen, die ihr eurem Hochzeitsfotografen vor der Buchung stellen solltet